
Faith
Zeugnisse
Where the Funk is
Für das Leben zu Fuß von Salzburg nach Innsbruck.
von Philipp Faschinger
Wie weit würdest du gehen, um ein Menschenleben zu retten?
Mit dem Pro Life Marsch sollen möglichst viele Menschen aufgerüttelt und für das Lebensrecht unserer ungeborenen Mitmenschen sensibilisiert werden. Das drückt das Motto des Marsches aus: „Wie weit würdest du gehen, um ein Menschenleben zu retten?“ Diese Frage soll jeden, der uns auf unserem Weg begegnet, im Herzen treffen und zum Nachdenken anregen.
Gute Hoffnung für Innsbruck
Unsere 10-tägige Wanderung führt uns von Salzburg über Bayerisch Gmain, St. Johann in Tirol und durch das Inntal in die Tiroler Landeshauptstadt. Dort wollen wir den Menschen die Würde und die Faszination des ungeborenen Lebens näher bringen.
Abenteuer erleben und Gleichgesinnte kennenlernen
Neben dieser wichtigen Aufgabe, für andere Menschen da zu sein, ist der Pro Life Marsch aber auch ein wirklich actionreiches Sommererlebnis, das alle, die bisher dabei waren, restlos begeisterte.
Wenn man nach einem Tagesmarsch in einen See springt, ist das Gefühl ein ganz anderes, als wenn man den ganzen Tag in irgendeinem Freibad herumliegt. Wer wirklich Action will, der kommt bei uns auf seine Kosten. Wenn uns unser Weg durchs Gebirge führt - und das tut er heuer ganz sicher - gibt es immer wieder eine Gruppe, die sich hoch in die Berge wagt und mit einem Gipfelsturm belohnt wird.
Der Pro-Life Marsch bietet die Gelegenheit, Jugend für das Leben hautnah kennenzulernen. Wir sind lustige, lebensfrohe, junge Menschen, die alle ein Ziel vor Augen haben: nicht nur das Ende der Tagesetappe, sondern auch das Ziel, etwas Konkretes und Wichtiges für unsere Gesellschaft, für die Familien und die ungeborenen Kinder zu tun.
Gemeinsam gelebter Glaube
Da uns auch bewusst ist, dass der Mensch ein Wesen aus Körper und Seele ist, fließt das natürlich ins Programm mit ein. Das gemeinschaftliche Gebet steht genauso auf dem Plan wie die tägliche Heilige Messe. Es ist immer ein Priester mit dabei, der jederzeit zum persönlichen Gespräch oder auch zur Beichte zur Verfügung steht. Je nach Verfassung der tapferen Geher werden auch noch Vorträge und Katechesen abgehalten. Augenblicke der Ruhe und das „Sich-Zurückziehen ins Gebet“ werden bei der ständigen Aufregung und dem pausenlosen Programm zu Erfahrungen, die einen die Notwendigkeit des Gebets besser verstehen lassen.
Der letzte Pro Life Marsch hat mich immens in meinem Glauben bestärkt. Ich erinnere mich gerne an so manches tiefsinnige Gespräch mit dem einen oder anderen zurück. Täglich gemeinsam die Heilige Messe zu feiern oder einfach nur ein normales Tischgebet zu sprechen, das war für mich eine Erfahrung, die ich zu Hause recht selten gemacht habe.
Die Möglichkeit, immer mit einem Priester sprechen zu können, war für mich sehr wichtig. Gerade für uns Jugendliche, die wir vor Fragen nur so übergehen, ist es toll, wenn man sich einem Priester anvertrauen und bei ihm Rat einholen kann.
Ein Erlebnis, das man nie vergessen wird
Diese Kombination macht den Pro Life Marsch zu einem Erlebnis, das man, ohne, dass ich jetzt übertreibe, sein ganzes Leben nicht vergessen wird. Gestärkt durch das Gespräch mit Gleichgesinnten, durch das vielfältige geistliche Angebot und die Zahl der Freunde um mindestens eine Handvoll aufgestockt (schließlich bewahrheitet sich der Spruch: „Schweiß verbindet“), kehrt man schließlich nach Hause zurück. Wie weit würdest du also gehen, um ein Menschenleben zu retten?
Weitere Infos unter:
www.jugendfuerdasleben.at
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