
Popculture
Musik
CCM Check
von David Schwarzbauer
Würde ich „To know that you are alive“ in einem Englischaufsatz lesen, würde ich ein „G“ für einen schweren Grammatikfehler am Rand dazuschreiben, denn da fehlt noch „makes me happy“ oder Ähnliches, um einen grammatisch korrekten Satz produziert zu haben. Doch gerade diese grammatikalische Schlampigkeit im Titel der Neuerscheinung von Kutless lässt viel Platz für Interpretation und Verständnis des Albums. Denn genauso abwechslungsreich wie die Annäherungen an Jesus Christus sind die Melodien und Arrangements der zehn Songs. Hartgesottene Fans bekommen mit Alive und The Disease and the Cure etwa ein paar Gehörige Watschen auf die Ohren, während Kutless bei Sleeping City, Complete, Guiding Me Home oder You ein paar Gänge zurückschalten und eher was fürs Herzerl trällern. Auch wenn so manch Kritiker die Entwicklung in Kutless vermisst, betreten diese mit neuem Gitarristen, neuem Produzenten und gemeinsamem Songwriting durchaus neue Wege, die in eine nicht schlechte Zukunft deuten. Auf den Fortschritt! |
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