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30.06.2008

Der Europameister

auf dem Jakobsweg

aus: www.goal.com, 30.06.2008

Man kann es nicht anders sagen, auch als Deutscher: Spanien ihr habt es verdient! Der aufrichtigste Glückwunsch geht an die Delegation von Luis Aragones. Über das ganze Turnier hinweg und darüber hinaus spielten sie den konstantesten Fußball, präsentierten sich am reifsten. Nicht zuletzt auch dank ihres Trainers, der für seinen Mut belohnt wurde. Nun gibt es ein neues Ziel für Aragones: der Jakobsweg!

[...] Nun also steht erstmal der Jakobsweg bevor. Denn vor dem Spiel hatte er angekündigt:„Wenn wir den EM-Titel holen, pilgere ich auf dem Jakobsweg.“

YOU! Kommentar...

von: David Schwarzbauer

Was soll man dazu noch sagen? Spanien ist Europameister und zwar hochverdient und unbestreitbar.

Dass der Segen des Papstes allein nicht ausreicht, um Europameister zu werden, wurde an dieser Stelle ja bereits besprochen und von den Österreichern eindrucksstark unter Beweis gestellt. Doch dass nun auch bei den europameisterlichen Spaniern ein katholischer Hintergrund im Spiel ist, ist schon bemerkenswert.

Klar, Aragones ist nicht gerade berühmt für seine Frömmigkeit und Nächstenliebe, trotzdem hat anscheinend auch er erkannt, dass Erfolg im Leben nicht bloßer Verdienst des Menschen ist, sondern auch mit höheren Mächten verbunden ist. Sonst würde er wohl kaum als Dank eine Wallfahrt nach Santiago de Compostella machen... So meine ich.

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Oder...
von: davidhume
02.07.2008
...es war ein Lippenbekenntnis, was irgendwie wahrscheinlicher ist.

Und dass ein Spanier sich zum Katholizismus bekennt ist nun wahrlich keine Ausnahmeerscheinung.

 

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