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04.03.2008

Geschenke Tipps...

damit die stillste Zeit die stillste wird.

von Gerlinde Hufnagel

So voll sind die Einkaufsstraßen nie, wie in der so genannten stillsten Zeit im Jahr. Wie schön wäre das doch wieder einmal, sich in Ruhe auf das Wesentliche besinnen zu können... Aber Hand aufs Herz, wer denkt nicht sofort an die Geschenke, die noch mühsam besorgt bzw. überhaupt erdacht werden müssen?

Fakt ist ja, dass jeder von uns gern mit einer kleinen Aufmerksamkeit überrascht wird und es Freude macht, wenn man spürt, dass jemand an uns gedacht hat. Aber es macht eben auch Freude, anderen dieses Gefühl zu vermitteln. Wie oft passiert es nun, dass man mit den Geschenken bis zum letzten Drücker wartet. Die Folge davon sind bekanntlich Stress, Erschöpfung und miese Stimmung und vorbei ist es mit der Besinnung.

Damit dir das heuer erspart bleibt, haben wir ein paar Tipps zusammengetragen, die dir das Schenken erleichtern können.


Schenken ist...


...Wertschätzung

Wir wollen schließlich der anderen Person zeigen, dass wir sie gern haben und an sie denken. Deshalb: Wenn du ein Geschenk suchst, dann denk daran, dass es etwas ist, das die Person brauchen kann und nicht sofort verräumt oder für den nächsten Flohmarkt vorbereitet. Es muss deshalb nicht das Küchenset für die Mama sein. Aber andererseits, wenn sie gerne kocht: Wieso nicht?


...Persönliches

Freuen wir uns über Komplimente nicht deshalb so sehr, weil jemandem an uns etwas aufgefallen ist, was andere gewöhnlich übersehen? Deshalb beginne schon jetzt aufmerksam zu sein und auf Vorlieben deiner Freunde zu achten.

Redet zum Beispiel ein Freund schon jetzt unablässig vom Weltjugendtag in Sydney? Wieso schenkst du ihm oder ihr nicht einen Australien-Führer? Liebt deine Mutter Rembrandt oder Van Gogh? Dann gib dir einen Ruck und mach ihr einen Mutter-Tochter-, Mutter-Sohn-Tag-Gutschein. Ausstellungen von Malern gibt es viele und wenn du das mit einem Frühstück im Kaffeehaus verbindest, wird sie das noch deinen Kindern erzählen!


...Kreativität

Es muss ja nicht schon wieder eine Krawatte für den Papa sein, nur weil er berufsbedingt seinen Hals zu dekorieren hat. Er wird sich auch freuen, wenn du ihn anspornst sich mehr Freizeit zu nehmen. Hat er dir einmal von seinem Jugendsport Tennis vorgeschwärmt? Wie wäre es, ihm Tennisbälle und ein Poloshirt fürs Spielen zu besorgen? Es wird ihm schwer fallen, nicht wieder jung sein zu wollen. Vielleicht freut sich deine Mutter über dasselbe Set! Dann haben deine Eltern auch gleich einen Übungspartner, wenn du nicht unbedingt für diese Sportart zu begeistern bist.


...Gemeinschaft

Warum kann das Schenken nicht eine Gemeinschaftsangelegenheit sein? Wieso nicht einmal für jemanden einen Kalender gemeinsam mit Freunden kreieren. Nichts einfacher als das! Einfach einen leeren Kalender kaufen und Bilder selbst dazu kleben und – wenn Zeit bleibt –witzig und liebenswürdig (!) kommentieren! Was sich nach viel Arbeit anhört, kann, aber muss es nicht sein. Vor allem, gibt es ein schöneres Geschenk, als etwas, das dich an die liebsten Menschen deiner Umgebung und deren Freundschaft erinnert?


...Spaß

Wie wäre es dieses Jahr mit einer selbst gestalteten Tasse oder einer bunten Müsli-Schale für deine Freunde? Es gibt zahlreiche Werkstätten, wo man so etwas in verschiedenen Preiskategorien zaubern kann. Du könntest aber auch einen Shirt-Aufdruck, ein Mousepad, einen Schul-Ordner oder einen Turnsack für andere entwerfen und das jeweilige Motiv auf die verschiedenen Objekte in einem Kopiergeschäft drucken lassen. Dabei zahlen sich rechtzeitige Preisvergleiche sicher aus. Aber wenn du ganz geschickt bist, gelingt es dir vielleicht sogar, eine Tasche für deine Freundin zu basteln. Die Recycling-Mode ist schwer im kommen...


...Zeichen

Ein nettes Geschenk, das an eine geniale gemeinsam verbrachte Zeit erinnert, ist ganz klar ein Zeichen dafür, dass du dies mit der anderen Person wieder erleben möchtest! Hatte dein Freund oder deine Freundin beim letzten gemeinsam erlebten Ausflug, Urlaub oder Fest keine Kamera dabei, du aber schon, dann ist das deine Chance! Ob du die Bilder auf CD brennst, sie entwickeln lässt, in ein Album oder einen Rahmen klebst, ist dir überlassen, aber Freude bereitest du damit allemal!

Hat dir das alles noch nicht geholfen, dann haben wir noch einen letzten Tipp: Wenn du möchtest, dass das Geschenk wirklich eine persönliche Note trägt, dann versetz dich einfach in die Person hinein. Was macht sie den ganzen Tag, was verwendet sie dabei besonders oft, wovon schwärmt sie? Ob du dann deiner Pflanzen-liebenden Großmutter einen großen, bunten Blumenübertopf schenkst, oder deiner anglophilen, besten Freundin den Film „Ratatouille“ auf Englisch: Wenn du das Lächeln auf ihrem Gesicht siehst, wirst du wieder einmal verstehen, warum es heißt: „Geben ist seliger, als nehmen!“ Und dann bist du der Weihnachtsbotschaft tatsächlich wieder ein Stückchen näher, trotz Leuchtreklamen und weltlich-weihnachtlichem Radio-Musik-Kitsch...

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